Fluggesellschaften aus aller Welt landen in Hamburg zur IATA Slot Conference

Reibungslose Abläufe dank lokaler Branchenkompetenz und ausgezeichneter Anbindung.

Destination Partners

Hamburg Airport
Hamburg Convention Bureau
Congress Center Hamburg (CCH)
The Hamburg Aviation Cluster

Agency/PCO

Independent meeting planner, Renee Jacobs, Chief Operating Officer & Partner of WorldTEK Events

Name der Veranstaltung/Teilnehmerzahl

138. IATA Slot Conference 2016
1.122 Teilnehmer

Highlights der Destination

ausgeprägte Branchenkompetenz
erstklassige technische Ausstattung
ausgezeichnete Verkehrsanbindung

Zusammenfassung

Jedes Jahr bereisen knapp 3 Milliarden Fluggäste die Erde. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, findet zweimal jährlich, im Juni und im November, ein Treffen der führenden Fluggesellschaften statt: Bei der IATA Slot Conference werden die Flugpläne der Airlines abgestimmt und sogenannte Airport Slots* an die Fluggesellschaften vergeben, damit diese ihren Kunden optimale Verbindungen anbieten können. Die Konferenz wird von WorldTEK Events organisiert und von der International Air Transport Association (IATA) ausgerichtet.

*Ein Airport Slot (auch: Slot) ist die von einer Koordinierungsstelle vergebene Berechtigung zur geplanten Nutzung der gesamten Infrastruktur eines Flughafens für die Ankunft oder den Abflug an einem Level-3-Flughafen an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Uhrzeit.

Führender Verband entschied sich für Hamburg

Die IATA ist einer der weltweit führenden Luftfahrtverbände und setzt sich aus Vertretern von 265 Airlines zusammen. Gemeinsam decken diese Airlines aus 117 Ländern 83 % des weltweiten Passagier- und Frachtverkehrs in der Luft ab.

Als einer der drei Finalisten der Ausschreibung konnte sich die pulsierende norddeutsche Metropole Hamburg gegen die Konkurrenz durchsetzen – und erwies sich als der ideale Austragungsort für die 138. IATA Slot Conference. An der Ausschreibung hatten sich das Hamburg Convention Bureau, Hamburg Airport, der Luftfahrtcluster Hamburg Aviation und das Congress Center Hamburg (CCH) gemeinsam beteiligt.

Luftfahrtstandort Hamburg

Die Metropolregion Hamburg ist der drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrtindustrie weltweit und deckt den gesamten Lebenszyklus eines Flugzeugs und die komplette Wertschöpfungskette der Luftfahrt ab: von der Entwicklung und Herstellung bis hin zum Recycling. In Hamburg sind mehr als 40.000 Luftfahrtexperten beschäftigt. 300 Zulieferer sowie drei Branchenriesen – Lufthansa Technik, Airbus und Hamburg Airport – haben hier ihren Sitz. Vier große Hochschulen der Region bieten Studiengänge im Bereich Luftfahrt an.

Daneben verfügt Hamburg über umfassende Erfahrungen in der Ausrichtung führender internationaler Luftfahrt-Konferenzen. Dazu zählen beispielsweise die Green Mobility, die Hamburg Aviation Conference, die Aircraft Interiors Expo, der Crystal Cabin Award und die EEAS (Energy Efficient Aviation Solutions).

Details zur Veranstaltung

„Speed Dating“-Format mit extremen IT-Anforderungen

Die IATA Slot Conference ist eine Arbeitssitzung im besten Sinne: Über einen Zeitraum von 3 Tagen konferieren 1.222 Branchenexperten von 222 Airlines, 72 Koordinierungsstellen sowie 75 Aussteller und Sponsoren im Rahmen von 15-minütigen Einheiten – fast wie beim „Speed Dating“. Der CCH bot hierfür erstklassige Räumlichkeiten und eine ausgezeichnete IT- Infrastruktur mit einem belastbaren WLAN, sodass die Verarbeitung der riesigen Datenmengen, die während der Sitzungen in Echtzeit generiert und hochgeladen wurden, reibungslos funktionierte. Auch für den Begrüßungsempfang, die Ausstellung mit insgesamt 75 Ausstellern und den „Booth Pub Crawl“ eigneten sich die Räumlichkeiten des CCH hervorragend. An dem „Booth Pub Crawl“-Event beteiligten sich alle großen deutschen Flughäfen, darunter Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart, und öffneten ihren jeweiligen Stand für die Fachbesucher – Networking, regionale Biere und Spezialitäten sowie Live-Übertragungen von Fußballpartien inklusive.

Exklusives Konferenzprogramm mit vielen Highlights

Um dem IATA-Konferenzprogramm in Hamburg das passende Flair zu verleihen, rollte Lufthansa Technik den roten Teppich aus und veranstaltete ein ganz besonderes Dinner-Event in der hauseigenen „Jumbo-Halle“, in der Maschinen der Reihe Boeing 747 und Airbus A300 zeitgleich gewartet werden können. Daneben bot Airbus private Führungen durch die Werkshallen an, und für viele Teilnehmer zählten diese beiden Programmpunkte zu den absoluten Highlights – ebenso wie die Stadtführungen des Hamburg Convention Bureaus.

Im CCH und im RadissonBlu gab es zudem verschiedene kleinere Veranstaltungen, die thematisch auf die Konferenz hinführten bzw. Teil des Konferenzprogramms waren. Hamburg ist eine sehr fußgängerfreundliche Stadt, und so konnten die Teilnehmer von ihren zentral gelegenen Hotels aus viele Hamburger Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen – so beispielsweise die HafenCity Hamburg, die Alster oder St. Pauli mit seiner legendären Reeperbahn. Untergebracht waren die Teilnehmer unter anderem im direkt an das CCH angegliederte RadissonBlu, im Grand Elysee Hotel Hamburg und im Mövenpick Hotel Hamburg.

„Generalprobe“ für die Konferenz in Hamburg

Als die IATA und WorldTEK Events im Juni 2016 die IATA Slot Conference in Hamburg durchführten, hatten sie schon einmal mit Hamburg als Gastgeber zusammengearbeitet: Gut sechs Monate zuvor war Hamburg der Austragungsort des IATA World Passenger Symposium 2015. Seinerzeit waren 750 Luftfahrtexperten aus der ganzen Welt in Hamburg zusammengekommen, um sich über fluggastbezogene Themen wie Sicherheit, Handgepäck-Richtlinien oder Umsatzstrategien auszutauschen.

Hamburg als Destination: Besonderheiten und Fazit

Durchweg positives Feedback

Dank der Fülle an branchenbezogenen Aktivitäten, dem großem Interesse der Teilnehmer an Hamburg und der hervorragenden Verkehrsanbindung war die 138. IATA Slot Conference mit 1.122 Teilnehmern die am besten besuchte europäische Slot Conference seit vielen Jahren, dicht gefolgt nur von Prag mit 1.064 Teilnehmern im Jahr 2014. Die Zusammensetzung der Konferenzteilnehmer hätte internationaler kaum sein können: 22 % der Teilnehmer waren aus dem Asien-/Pazifik-Raum angereist, 11 % aus Nordasien, 12 % aus Amerika; die restlichen 46 % stammten aus europäischen Ländern. „Das Feedback zur Konferenz und zum Begleitprogramm in Hamburg war durchweg positiv“, so die Eventveranstalterin Renee Jacobs, die als Chief Operating Officer & Partner für WorldTEK Events tätig ist. „Die Teilnehmer waren von der Airbus-Führung begeistert, das Dinner in der Jumbo-Halle von Lufthansa Technik war etwas ganz Besonderes, und auch die sehr persönlichen Hamburg-Führungen sind enorm gut angekommen.“

Exzellente Gästebetreuung – von der Ankunft bis zum Abflug

Renee Jacobs weiter: „Bei der Ausschreibung war es uns wichtig, dass der Ausrichtungsort vier wesentliche Kriterien erfüllt: historische Bezüge zur Luftfahrt, eine hervorragende WLAN-Infrastruktur, hohe Sicherheitsstandards und eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Hamburg hat in allen vier Punkten unsere Vorstellungen übertroffen: Unsere Hamburger Kooperationspartner – also das Hamburg Convention Bureau, Hamburg Airport, das CCH und Hamburg Aviation – sind allesamt einen entscheidenden Schritt weitergegangen und standen uns vom Anfang bis zum Ende partnerschaftlich zur Seite. Manchmal gibt es Städte, die alles dafür tun, um eine Ausschreibung zu gewinnen – sobald sie jedoch den Zuschlag haben, werden sie bequem. Hamburg war das genaue Gegenteil: Das Hamburg Convention Bureau zum Beispiel hat uns ganz gezielt dabei geholfen, mit den regionalen Branchenexperten und Zulieferern ins Gespräch zu kommen, und das HCB gehörte praktisch zu unserem erweiterten Team in Hamburg. Auch während der Veranstaltung selbst standen uns die Experten vom HCB mit Rat und Tat zur Seite und lernten viele der Fachbesucher sogar persönlich kennen. Ich bin seit 21 Jahren in der Eventbranche und ich muss sagen: Es kommt selten vor, dass man so persönlich betreut und professionell beraten wird wie das in Hamburg der Fall war.“

In Kooperation mit dem German Convention Bureau e.V. |Fotos: M. Penner