Brahms in Hamburg

Fallbeispiel: Großer Anklang bei der Jahrestagung
des Manhattan String Quartet

Ein exklusives, informatives Programm voller Musik, Geschichte und Kultur

Zusammenfassung

Seit Jahrhunderten gilt Deutschland als eines der weltweit bedeutendsten Zentren für klassische Musik und wird mit vielen beliebten Komponisten und Musikstücken in Verbindung gebracht.

Als das von der Kritik gefeierte Manhattan String Quartet und die unabhängige Eventmanagerin Karan Spanard (Maryada Strategies) auf der Suche nach einem maßgeschneiderten Programm für ihre Jahrestagung 2016 waren, fiel ihre Wahl auf Deutschland – und insbesondere auf Hamburg.

Hamburg ist seit über 500 Jahren eine pulsierende Musikstadt. Zu den bedeutenden Komponisten, die in der Hansestadt zu Hause waren, zählen Händel, Telemann, Mendelssohn und Brahms, und heute blickt die Stadt mit Stolz auf die 175-jährige Geschichte der Hamburger Philharmoniker. 1678 wurde in Hamburg das erste öffentliche Opernhaus Deutschlands errichtet, und in den Inszenierungen der Hamburger Staatsoper lebt und gedeiht die Welt der Oper auch heute. In der Popmusik war Hamburgs berühmte Reeperbahn mit ihrer quirligen Musikszene in den sechziger Jahren das Sprungbrett für den kometenhaften Aufstieg der Beatles zu internationalem Ruhm. Inzwischen ist die Reeperbahn ein kultureller Hotspot für Musikfestivals, Aufführungen und Veranstaltungen jeglicher Art und Größe.

Details zur Veranstaltung

Im Januar 2016 quartierten sich zwei Teilnehmergruppen mit jeweils mehr als sechzig Musikern in Hamburg ein und widmeten sich der Analyse und der Aufführung eines einzigen Stücks: des Streichquartetts in B-Dur op. 67 von Johannes Brahms.

Bei der Gestaltung des Konferenzprogramms spielten Hamburgs vielschichtige Musiklandschaft und Johannes Brahms’ musikalisches Erbe eine zentrale Rolle. Jeder einzelne Programmpunkt war sorgfältig auf die Teilnehmer zugeschnitten, zu denen sowohl professionelle und semiprofessionelle Musiker als auch Laienmusiker zählten.

Spannende Vorträge von Dr. Michael Struck vom Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck und Dr. Jakob Hauschildt vom musikwissenschaftlichen Institut der Universität Kiel ermöglichten es den Teilnehmern, die einzelnen Schichten der Bearbeitungen, die an Brahms Quartett im Laufe von mehr als einem Jahrhundert vorgenommen wurden, sukzessive abzutragen – im wörtlichen wie auch im übertragenen Sinne. Und so konnten die teilnehmenden Musiker gewissermaßen die Zeit zurückdrehen und sich durch die musikalische Annäherung an Brahms’ Originalwerk und seine damit verbundene Vision in den Komponisten und seine Zeit hineinversetzen.

Die besucherstarken Sessions des Manhattan String Quartet fanden im Lichtwarksaal im Hamburger Komponistenquartier statt – einem innerstädtischen Viertel, das sich ganz der Hamburger Musikgeschichte widmet. Das Museumsquartier beherbergt Museen zu Brahms, Mendelssohn, Bach und Telemann; all diese Komponisten wurden in Hamburg geboren oder verbrachten einen Großteil ihrer Schaffenszeit in Hamburg.

Daneben bot das Manhattan String Quartet im Adina Hotel sechs ausführliche Coachingtermine pro Woche an und gab im neoklassizistischen Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe (MKG) ein außerplanmäßiges Konzert. Das MKG beherbergt eine der wichtigsten kunsthandwerklichen Sammlungen Europas sowie eine einzigartige, umfangreiche Sammlung historischer Musikinstrumente, die auch bei den teilnehmenden Musikern auf großes Interesse stieß.

Ganz im Sinne einer informativen Programmgestaltung besuchten die Teilnehmer auch das in einem Gebäude aus dem Jahr 1751 angesiedelte Brahms-Museum im Komponistenquartier und unternahmen einen Ausflug nach Lübeck (Metropolregion Hamburg), um das dortige Brahms-Institut zu besuchen. An diesen beiden hochkarätigen Institutionen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, handgeschriebene Briefe, Originalmanuskripte, Kompositionsentwürfe, Dokumente, Fotos und Konzertprogramme des Komponisten zu sichten – und erhaschten sogar einen Blick auf das Klavier, mit dem Brahms von 1861 bis 1862 unterrichtete.

Ein Besuch der Jakobikirche zu Lübeck bot den Teilnehmern das seltene und exklusive Vergnügen, den Klang einer historischen Stellwagen-Orgel zu erleben; die Lübecker Stellwagen-Orgel ist eines der am besten erhaltenen Exemplare norddeutscher Orgeln aus dem 16. Jahrhundert.

Viele der Tagungsgäste waren in Begleitung ihres Ehe- oder Lebenspartners nach Hamburg gekommen. Dank eines anspruchsvollen Gästeprogramms hatten die mitreisenden Partner die Möglichkeit, Hamburger Sehenswürdigkeiten zu erleben, die der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich sind. Den Auftakt bildeten Besuche der Hamburger Steinway-Manufaktur und der Airbus-Werke. Hamburg ist nach Seattle und Toulouse der weltweit drittgrößte Standort der zivilen Luftfahrt. Weiterhin besuchten die Teilnehmer des Gästeprogramms die Hamburger Kunsthalle, das Museum für Hamburgische Geschichte und das Miniatur Wunderland Hamburg – die größte Modelleisenbahn der Welt. Außerdem kamen sie in den Genuss eines kulinarischen Rundgangs durch St. Georg, einen der ältesten der Hamburger Stadtteile.

Hamburg als Destination: Besonderheiten und Fazit

Hamburgs ausgeprägte Kompetenz auf dem Gebiet der Musik – ebenso wie in den Bereichen Seefahrt, Luft- und Raumfahrt oder Städtebau & Green Design – machten die Tagung zu einem der gefragtesten Veranstaltungen seit Bestehen des Manhattan String Quartet.

Einige der Teilnehmer der ersten Tagungsphase fanden das Konferenzprogramm sogar so bereichernd, dass sie für die zweite Tagungsphase blieben, um das Programm noch einmal erleben zu können.

Die apartmentartigen Suiten des Adina Hotels Hamburg Michel kamen dem spezifischen Bedürfnis der Teilnehmer nach eigenen Proberäumen sehr entgegen. Hier machte sich die enorme Bandbreite der in Hamburg verfügbaren Unterkünfte bezahlt – eine Besonderheit, die nicht viele Städte bieten, wie auch Karan Spanard von Maryada Strategies anmerkte.

Aufgrund der zentralen Lage des Hotels konnten die Teilnehmern abends zu Live-Aufführungen spazieren, und viele der Teilnehmer besuchten die Oper so oft es ging. „Jeder einzelne Programmpunkt dieser Tagung entsprach 100-prozentig den Interessen und Bedürfnissen unserer Teilnehmer“, so Karan Spanard. „Die Teilnehmer haben ihr eigenes Geld und ihre eigene Zeit in die Reise gesteckt, weil sie mit Leib und Seele Musiker sind. Von den angebotenen Aktivitäten waren sie absolut begeistert und schwärmen noch heute von dem Programm – und von Hamburg!“

Unterstützt wurde Karan Spanard vom Hamburg Convention Bureau (HCB), das seine Standortkompetenz aktiv in die Programmplanung einbrachte und dazu beitrug, der Tagung eine persönliche Note zu verleihen. „Das Hamburg Convention Bureau war ein hervorragender Partner und genau das, was man sich als Veranstalter wünscht“, so Spanard weiter. „Das Team des HCB ist auf all unsere Wünsche eingegangen und hat mit seinem persönlichen Service und seinen detaillierten Empfehlungen ein maßgeschneidertes Programm mit uns abgestimmt. Das war für uns von Anfang bis Ende von unschätzbarem Wert. Unseren Teilnehmern hat diese wunderbare Zusammenarbeit ein unvergleichliches Erlebnis beschert.“

In Kooperation mit dem German Convention Bureau e.V. | Fotos: Christina Czybik, clipdealer